Additive Fertigung:
Auf Maß geschichtet

Die Additive Fertigung, umgangssprachlich besser bekannt als „3D-Druck“, ist ein Fertigungsverfahren, bei dem ein dreidimensionales Werkstück schichtweise aufgebaut wird. Schon Mitte der 1980er Jahre wurde die Technik bis zur Marktreife entwickelt und fortan in der Forschung und Großserienproduktion genutzt.

Die technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat Effizienz und Wirtschaftlichkeit signifikant gesteigert: Der 3D-Druck kommt heute sowohl in der industriellen Fertigung als auch für Unikate, Prototypen und in der Losfertigung von Klein- und Großserien zum Einsatz. Wir nutzen für die Additive Fertigung das Fused Deposition Modeling (FDM) und das Selektive Lasersintering (SLS).

3D-Druck: Industrie für alle!

Der industrielle 3D-Druck bietet nicht nur Ingenieuren und Maschinenbauern, sondern auch Architekten, Designern und Privatpersonen neue Möglichkeiten, ihre Ideen in Form zu bringen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Konzeption und Konstruktion von Unikaten oder Prototypen!

FDM- und SLS-Verfahren im Vergleich

Fused Deposition Modeling (FDM)

Das FDM-Verfahren arbeitet mit einem Werkstoff, der über eine Heizdüse erhitzt und auf den Arbeitsbereich aufgetragen wird. Das Bauteil „wächst“ so Schicht für Schicht. Die eher raue Oberfläche von FDM-Bauteilen kann in der Zerspanung mechanisch nachbearbeitet und veredelt werden. Das Fused Deposition Modeling ist besonders kosteneffizient und deshalb für Unikate, Proof-of-Concept-Modelle oder Kleinstserien geeignet.





Schichtstärke: 0,1 – 0,4 mm

Toleranzen bis +/- 0,5 %

Material: PLA, ABS, PETG, PC, PLA antistatisch

Anwendung:
Unikate und Prototypen
Proof-of-Concept-Modelle
Spritzgussformen
Kleinstserien

Selektives Laser-sintering (SLS)

Beim SLS-Verfahren werden Pulverschichten über eine Zufuhr auf den Arbeitsbereich aufgebracht. Dort wird der Werkstoff Schicht für Schicht mittels Laser fokussiert verschmolzen („versintert“). Der schichtweise Aufbau eines Bauteils erlaubt die Fertigung komplexer geometrischer Modelle. Da die Fertigung ohne Stützstrukturen funktioniert, lassen sich in nur einem Arbeitsschritt selbst filigrane Baugruppen mit mechanischen Eigenschaften realisieren. Das Selektive Lasersintering eignet sich deshalb hervorragend für die Fertigung funktionaler Prototypen oder für die Losfertigung von Baugruppen.

Schichtstärke: 0,06 – 0,12 mm

Toleranzen bis +/- 0,3 %

Material: PA 12


Anwendung:
Unikate
funktionale Prototypen
Kein- und Großserien
mehrteilige Baugruppen